Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen: Erklärung zur „Neuausrichtung der Inklusion“ der Landesregierung NRW

01. Dezember 2018

Auf seiner ersten Mitgliederversammlung in Essen hat das BÜNDNIS FÜR INKLUSIVE BILDUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN am 29. November eine Erklärung verabschiedet, die harte Kritik an der „Neuausrichtung“ der Inklusion und dem entsprechenden Erlass des Schulministeriums übt. Die Politik von Schulministerin Yvonne Gebauer sei „nicht geeignet, den Aufbau der inklusiven Bildung in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und zu fördern“.

Das Netzwerk Inklusion im Kreis Warendorf ist Mitglied im BÜNDNIS FÜR INKLUSIVE BILDUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN und trägt die Kritik mit. Im besonderen Maße sind wir beunruhigt über den Ausbau der Förderschulen einerseits und den Qualitätsanforderungen an Schulen des Gemeinsamen Lernens andererseits. Denn diese Anforderungen gehen nicht einher mit der Unterstützung seitens der Landesregierung, so dass ein Ausbluten der inklusiven Regelschulen zu befürchten ist. Dies widerspricht im höchsten Maße dem Verständnis von Inklusion!